Kocherprojekte: Was haben Kochstellen mit CO2-Kompensation zu tun?

Mehr als 90% der Bevölkerung in einem der ärmsten Länder der Welt - Uganda - nutzen zum Kochen offenes Holzfeuer oder Holzkohle als Hitzequelle. Andere Möglichkeiten sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der finanziellen Möglichkeiten der Familien nicht vorhanden.

 

Die Folgen:

  • Vermeidbare Energieverluste und unverhältnismäßig hohe CO2-Emission
  • Erkrankungen und Todesfälle durch Rauchentwicklung, der die Familien ausgesetzt sind (19.700 Todesfälle / Jahr; WHO 2014)
  • Abholzung der Wälder und damit Verlust von 92.000 Hektar Waldfläche / Jahr (Ugandas Waldflächen wären bis 2050 verschwunden, würde mit diesem Tempo weiterhin abgeholzt werden mit der Folge von Natur- und Hungerkatastrophen)

Wie setzt das Projekt an?

Effizient arbeitende Kochstellen vermeiden die unverhältnismäßig hohe CO2-Emission und tragen automatisch zur Erhaltung der Waldflächen bei. Die Lebensqualität und damit auch die gesundheitliche Situation wird sozusagen als positiver Nebeneffekt verbessert.

 

Die Wirksamkeit dieses Projektes ist selbstverständlich nach dem höchsten international anerkannten Standard (Gold Standard - GS-VER) für Kompensationsprojekte zertifiziert!

 

Durch Investition in dieses Projekt über CO2-Minderungszertifikate wird die Anschaffung effizienter Kochertechnologien vor Ort unterstützt, indem diese von den Familien angeschafft werden können. Damit wird CO2-Emission eingespart und aktiv globaler Klimaschutz betrieben.

 

Wir können an diesem Projekt Zertifikate erwerben und demnach Investitionen tätigen, die eine exakt definierte Menge (in Tonnen) an CO2 kompensieren.

 

 

Bildnachweis: Die beiden Aufnahmen auf dieser Seite wurden uns von unserem Projektpartner, der Klima ohne Grenzen gGmbH, zur Verfügung gestellt.