Wie CO2 durch Trinkwasserprojekte kompensiert werden kann:

Wußten Sie, dass in Uganda zwei Drittel der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben? Tiefbrunnen zur Förderung von sauberem Trinkwasser sind entweder nicht vorhanden oder defekt. Filteranlagen sind für die Bevölkerung ohne Förderprogramme nicht erschwinglich.

 

Dies alles hat zur Folge, dass verunreinigtes (Oberflächen-)Wasser zur Vermeidung von Krankheiten zunächst aufwändig abgekocht werden muss, um genutzt werden zu können. Das Abkochen erfolgt traditionell über Holzfeuer in den Küchenräumen der Familien. Neben hohen CO2-Emissionen entsteht dadurch zusätzlich eine gesundheitsbedenkliche Rauchentwicklung in den Wohnräumen, der überwiegend Frauen und Kinder ausgesetzt sind. Die Beschaffung von Brennholz stellt die armen Familien zudem vor zeitliche und finanzielle Aufwände.

 

Die Folge ist, dass dieses verunreinigte Wasser daher oftmals nicht ausreichend abgekocht wird und so zu Erkrankungen führt, insbesondere zu Magen-Darm-Erkrankungen, die vor allem bei Kindern tödlich verlaufen können.

 

Eine Investition in dieses Projekt kompensiert also nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern unterstützt gleichzeitig betroffene Familien durch bessere Lebensumstände, bessere Gesundheit und mehr Lebensqualität.

 

Was genau wird bei diesem Projekt getan? Wie wird CO2 kompensiert?

Das Projekt unterstützt die Instandsetzung und den nachhaltigen Betrieb von Tiefbrunnen und die Zurverfügungstellung von Sandfilteranlagen. Ein Abkochen des täglichen Wasserbedarfs ist damit nicht mehr notwendig. In der Folge führt dies zur Vermeidung der Abholzung von Wäldern, da große Mengen von Brennholz nicht mehr benötigt werden. Der natürliche CO2-Speicher bleibt damit erhalten.

 

Wir können an diesem Projekt Zertifikate erwerben und demnach Investitionen tätigen, die eine exakt definierte Menge (in Tonnen) an CO2 kompensieren.

 

Selbstverständlich ist dieses Projekt nach dem höchsten Standard für Kompensationsprojekte, dem Gold Standard, zertifiziert.

 

Bildnachweis: Die beiden Aufnahmen auf dieser Seite wurden uns von unserem Projektpartner, der Klima ohne Grenzen gGmbH, zur Verfügung gestellt.